Rang 65 von 80
10,7 heiße Tage im Jahr, Mittel 2016–2025. 1951–1960 waren es 2,9.
Für Essen gibt es kein historisches Vorbild: Keine deutsche Großstadt war 1951–1960 so heiß, wie Essen es heute ist.
| Zeitraum | Heiße Tage | Rang | |
|---|---|---|---|
| 1951–1960 | 2,9 | 67 | |
| 1961–1970 | 3,3 | 64 | |
| 1971–1980 | 4,6 | 58 | |
| 1981–1990 | 5,2 | 52 | |
| 1991–2000 | 7,8 | 53 | |
| 2001–2010 | 8,5 | 57 | |
| 2006–2015 | 7,0 | 67 | |
| 2016–2025 | 10,7 | 65 |
Diese Zahl beschreibt die Lage von Essen. Über die Lage entscheidet keine Stadtverwaltung. Über den Schatten auf Straßen, Schulhöfen und Spielplätzen schon.
Was sich ändern lässt
Gemessen ist der Anteil der Wohnumgebung, den Baumbewuchs bedeckt – aus dem Satelliten, mit der Einwohnerzahl derselben 100-m-Zellen gewichtet wie die Hitzezahl oben. Beide Zahlen gelten damit für dieselben Orte und dürfen nebeneinanderstehen. Parks, Friedhöfe und Gärten zählen mit. Für den Straßenbaumbestand der Stadt braucht es das Kataster.
Für Essen ist ein Hitzeaktionsplan belegt, ein veröffentlichtes Dokument haben wir aber nicht gefunden: er ist in Arbeit, angekündigt oder beschlossen. Beleg: „Gemeinsamer Hitzeaktionsplan der Emscherregion (Beteiligung der Stadt Essen)“.
Stand der Recherche: 24. Oktober 2026. Hinweise und Korrekturen an kontakt@julianzuber.de.
Für Essen ist das im Stadtgebiet ausgewertet: Bäume, Flächen, Hitzebelastung. deutschland-hitzesicher.de/essen-hitzesicher
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